Interview: Beste Arbeitgeber Frauen 2025

In unserem Interview mit der CPC Unternehmensmanagement AG erfahren Sie, was das Unternehmen zu einem attraktiven Arbeitsplatz für Frauen macht. Von gelebter Chancengleichheit über flexible Arbeitsmodelle bis hin zu einer offenen Unternehmenskultur – lesen Sie, wie CPC Vielfalt fördert und Frauen in ihrer beruflichen Entwicklung gezielt unterstützt.


CPC Unternehmensmanagement AG

Noema Löw, Senior Manager & Jennifer Ahlheim, Manager

1. Warum ist Ihr Unternehmen ein ausgezeichneter Arbeitgeber für Frauen?

Kein Gender Pay Gap – wir bezahlen und befördern unsere Mitarbeitenden basierend auf ihrem Leistungsniveau und ihren Erfahrungen unabhängig vom Geschlecht.  Bei uns gibt es keine Gehaltsverhandlungen, in denen Frauen statistisch nachgewiesen schlechter abschneiden und weniger einfordern als ihre männlichen Kollegen sondern eine für alle transparente Einstufung basierend auf den Leistungseinschätzungen erfahrener Kolleg:innen.

Familie oder Karriere ist bei uns keine Frage! Denn bei uns ist beides vereinbar und individuelle Lebensmodelle werden durch ein hohes Maß an Flexibilität durch die CPC Gemeinschaft gefördert. Dazu gehören individuelle Vereinbarungen zu Teilzeit, Elternzeit aber auch temporäre Einschränkungen von Reisetätigkeit. Bei der Projektplanung und -Besetzung versuchen wir als Führungsteam immer die persönlichen Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. 

2. Welche konkreten Programme hat Ihr Unternehmen umgesetzt, um die Aufstiegschancen von Frauen in Führungspositionen zu stärken?

Konkrete Programme haben wir nicht, da Chancengleichheit schon immer Teil der CPC DNA war. Jedoch haben wir gemerkt, dass der Umstieg auf Home Office und die Auflösung unserer CPC Büros die Vereinbarkeit von Karriere und Familie für viele Frauen erleichtert hat. Darüber hinaus haben alle Kolleg:innen die Möglichkeit sich intern und extern über Coachings Unterstützung in der individuellen Weiterentwicklung zu holen. Hierbei stehen vor allem unsere weiblichen Führungskräfte wie z.B. unsere Partnerinnen Anne und Jördis jederzeit für Sparring und Austausch bereit und unterstützen jüngere Kolleginnen in ihrer Karriereplanung.

3. Wie gestaltet Ihr Unternehmen den Wiedereinstieg von Frauen nach der Elternzeit?

Hochgradig individuell! Eine Kollegin wünschte sich mit 8h die Woche verteilt auf 4 Tage zurück zu kommen und gemeinsam konnten wir als Führungsmannschaft dies ermöglichen und dafür sorgen, dass die Kollegin in dieser begrenzten täglichen Arbeitszeit trotzdem einen Mehrwert für das Unternehmen stiftete. Kurz vor der geplanten Rückkehr der Mitarbeitenden (selbiges gilt nämlich natürlich auch für Männer, die aus der Elternzeit zurück kehren) meldet sich die jeweilige Führungskraft, um mögliche Einsätze zu besprechen und die Rahmenbedingungen beidseitig zu klären, sodass für alle Beteiligten und das Unternehmen eine gute Lösung gefunden wird.

4. Wie geht Ihr Unternehmen mit unbewussten Vorurteilen (Unconscious Bias) im Recruiting und bei Beförderungen um?

Wir setzen auf gemischte Teams, sowohl bei der Sichtung von Lebensläufen als auch die der Durchführung von Interviews und Assessment Centern werden immer verschiedene Kolleg:innen eingebunden, sodass ein möglichst diverses Bild von einer Bewerber:in entsteht. Selbiges gilt auch für den Beförderungsprozess – hier werden ALLE Mitarbeitenden gehört, unabhängig vom Geschlecht und der Erfahrung. Denn wir sind überzeugt, dass alle Perspektiven auf eine Person entscheidend sind und wir nur so dazu beitragen können, unbewusste Vorurteile möglichst gering zu halten. Darüber hinaus schaffen wir auch immer wieder awareness für Biases z.B. durch Leadership Learning Hours, in denen solche Themen adressiert und offen diskutiert werden.

5. Welche Maßnahmen hat Ihr Unternehmen zur Förderung der Frauengesundheit etabliert?

Seit 2020 gibt es für all unsere Mitarbeitenden die Möglichkeit externe Beratung und Coachings für das Thema Mental Health in Anspruch zu nehmen, um das Burnout Risiko zu senken von dem aufgrund häufig ungleich verteilten Care Arbeit und des höheren Mental Loads Frauen stärker betroffen sind. Darüber hinaus sind Themen wie Periodenschmerzen und PMS bei uns enttabuisiert, sodass Frauen in diesem Kontext geringere Hürden haben sich auf Grund von Regelschmerzen etc. Auch zurückzunehmen/krank zu melden oder ihre Arbeit flexibel zu gestalten.

Über CPC Unternehmensmanagement AG

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