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Unsere Studien und Erfahrungen mit ausgezeichneten Arbeitgebern zeigen: Flexible Arbeitsmodelle stehen in engem Zusammenhang mit Life-Balance, psychischer Gesundheit und dem Gefühl, als Person wahrgenommen zu werden.

Wenn es etwas Außergewöhnliches oder Spezielles gibt, durch das sich die ausgezeichneten Arbeitgeber 2026 als Arbeitsplatz ganz besonders positiv hervorheben, dann sind es ausgeprägter Teamgeist (21 %) und flexible Arbeitszeit (16 %).
Gleichzeitig wird deutlich: Flexibilität allein reicht nicht.
Vertrauen in Führung, Wertschätzung und gelebte Feedbackkultur haben oft einen noch stärkeren Einfluss auf die Gesamtbewertung eines Arbeitgebers.
Die entscheidende Frage ist daher nicht, „ob“ Unternehmen Flexibilität anbieten – sondern „wie“.
Flexibles Arbeiten ist inzwischen klar quantifizierbar:
Im Schnitt wünschen sich Mitarbeitende rund 2,6 Tage mobiles Arbeiten pro Woche.
Wird dieser Wunsch unterschritten, sinkt die Zufriedenheit spürbar.
Gleichzeitig zeigen die Daten, dass hybride Modelle positive Effekte auf Engagement und Arbeitgeberempfehlung haben.
Flexibilität wirkt also doppelt: individuell und organisational.
Remote Work – Nutzung und Wünsche

Eine starke Arbeitsplatzkultur hat messbare Auswirkungen:
Flexibilität ist dabei ein zentraler Baustein – aber immer im Zusammenspiel mit Vertrauen und guter Führung.
Der Wunsch nach Home-Office ist klar quantifizierbar
Ein besonders relevanter Punkt für Unternehmen: Mitarbeitende wünschen sich im Durchschnitt rund 2,6 Tage Home-Office pro Woche.
Dabei zeigt sich ein klarer Zusammenhang zwischen Wunsch und Zufriedenheit:
Trust Index© nach Home-Office Tagen: Mitarbeitende und Führungskräfte im Vergleich

Das unterstreicht: Es geht nicht nur um objektive Regelungen – sondern um subjektiv empfundene Fairness und Erfüllung von Erwartungen.
Viele Unternehmen diskutieren derzeit über die „richtige“ Anzahl an Bürotagen.
Erfolgreichere Organisationen stellen eine andere Frage:
Wie schaffen wir einen Rahmen, der unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht wird?
Die Praxis zeigt – das Ideal bewegt sich in einem breiten Spektrum:
Flexible Modelle funktionieren besonders gut, wenn sie nicht starr vorgegeben, sondern gemeinsam entwickelt werden – individuell, situativ und vertrauensbasiert.
Hier nur zwei der vielen erfolgreichen Praxisbeispiele:
Das IT Unternehmen QAware arbeitet zum Beispiel erfolgreich mit dem Angebot von Workation nach dem Motto „Work from Anywhere“. Es gibt keine festen Vorgaben für Präsenz.
Stryker Deutschland dagegen nutzt Individuelle Vereinbarungen als Addendum zum Arbeitsvertrag über die Anzahl der Home-Office-Tage. Eine hohe Solidarität mit den Mitarbeitenden in Produktion führt dazu, dass deutlich mehr Arbeit vor Ort stattfindet.
Das Büro verliert dabei nicht an Bedeutung, sondern verändert seine Rolle: vom Pflichtort hin zu einem Ort der Begegnung und Zusammenarbeit.
Wenn Unternehmen Flexibilität zurückfahren, wird das selten neutral wahrgenommen.
Für viele Mitarbeitende bedeutet es den Verlust eines wichtigen Teils ihrer Arbeitsrealität.
Die Folgen:
Umso wichtiger ist es, Veränderungen gut zu begründen, transparent zu kommunizieren und Mitarbeitende einzubeziehen.
Arbeitszeitflexibilität ist kein isoliertes Instrument. Sie ist Ausdruck einer Haltung.
Unternehmen, die ihren Mitarbeitenden Vertrauen entgegenbringen, schaffen nicht nur flexiblere Arbeitsmodelle, sondern eine Kultur, in der Menschen sich langfristig engagieren und bleiben.
Denn am Ende entsteht eine exzellente Arbeitsplatzkultur nicht an einem bestimmten Ort, sondern im Erleben der Mitarbeitenden.
Flexible Arbeitszeiten wirken sich positiv auf mehrere Ebenen aus. Mitarbeitende profitieren von einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sowie einer höheren Zufriedenheit und geringerer Belastung. Gleichzeitig steigt häufig die Motivation und Eigenverantwortung.
Great Place To Work® Studien belegen, dass sich für Unternehmen ebenfalls klare Vorteile zeigen:
Entscheidend ist jedoch, dass Flexibilität auf Vertrauen basiert und durch eine funktionierende Führungskultur ergänzt wird.
Eine pauschale Antwort gibt es nicht – aber unsere Daten zeigen klare Orientierung:
Im Durchschnitt wünschen sich Mitarbeitende etwa 2 bis 3 Tage Home-Office pro Woche.
Hybride Modelle mit dieser Ausprägung bieten meist die beste Balance zwischen:
Wichtig ist dabei weniger die exakte Anzahl der Tage, sondern dass die Regelung zu den Aufgaben und Bedürfnissen der Mitarbeitenden passt.
Es besteht ein klarer Zusammenhang zwischen Flexibilität und Zufriedenheit. Wenn Mitarbeitende ihre Arbeitszeit und ihren Arbeitsort mitgestalten können, fühlen sie sich:
Laut einer Repräsentativbefragung von Great Place To Work® ist die Zufriedenheit mit dem Arbeitgeber um 50 % höher, wenn die Mitarbeitenden mit ihrem Arbeitszeitmodell zufrieden sind.
Besonders wichtig ist dabei die erlebte Fairness:
Wenn Erwartungen (z. B. gewünschte Home-Office-Tage) nicht erfüllt werden, sinkt die Zufriedenheit deutlich.
Aktuelle Studien zeigen, dass sich Mitarbeitende in Deutschland im Durchschnitt rund 2,6 Tage mobiles Arbeiten pro Woche wünschen.
Damit hat sich hybrides Arbeiten als bevorzugtes Modell etabliert.
Vollständige Remote-Arbeit ist für viele weniger relevant als eine flexible Kombination aus Büro und Home-Office.
Home-Office beeinflusst die Unternehmenskultur in beide Richtungen:
Positiv:
Herausforderungen:
Entscheidend ist, wie Unternehmen damit umgehen.
Erfolgreiche Organisationen nutzen das Büro bewusst als Ort der Begegnung und gestalten hybride Zusammenarbeit aktiv.
Die neuesten Nachrichten, Technologien und Ressourcen von unserem Team.
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