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Viele Unternehmen, aber auch Sportvereine oder Schulen, nutzen Kleidung um Identifikation und Zugehörigkeit auszudrücken. „Aber wir sind kein Sportverein“, sagt Kränzle. Und erst recht kein Ort für Uniformen. Persönliche Freiheit und Individualität sind fest in der DNA von iteratec verankert. Die Frage lautete also: Wie kann ein sichtbares Wir-Gefühl geschaffen werden, ohne die Individualität der Mitarbeitenden einzuschränken? Aus diesem Spannungsfeld heraus entstand die Idee einer Corporate-Fashion-Kollektion, die von Mitarbeitenden für Mitarbeitende entwickelt wurde.
Eines der Prinzipien tauchte während der Masterclass immer wieder auf: „Wir wollten keine wandelnden Litfaßsäulen.“
Deshalb setzte iteratec auf dezente Stickereien und Ton-in-Ton-Farben, bei denen beispielsweise das Logo nur leicht sichtbar ist. Ergänzt wurde dieser Ansatz durch hochwertige Materialien wie Bio-Baumwolle und recycelte Stoffe. Die iteratec Fashion Pieces werden damit sowohl im Büro als auch privat gerne getragen.
Obwohl iteratec viele herausstechende Corporate Colors besitzt, sollte die Kollektion frei kombinierbar bleiben. Kränzle sagte dazu, dass die Kollektion dem Motto „individuell, aber eine Einheit in der Vielfalt“ verpflichtet ist. Abgeleitet aus den iteratec Markenfarben, entstand damit eine Kollektion, deren Einzelteile individuell sind und dennoch harmonisch zusammenwirken. So entsteht ein optischer Wiedererkennungseffekt, ohne dass alle gleich aussehen.
Beim Launch der Fashion Kollektion verwandelte iteratec die jährliche Firmenveranstaltung in einen Fashion-Moment mit Pop-up-Store, Fashion-Paketen und dem damit einhergehenden Anprobieren, Erleben und Auswählen. Jedes Paket hatte denselben Warenwert, die Kombinationen der Produkte waren jedoch jeweils andere. Für ganz iteratec wurde daraus später ein digitaler Shop mit Coins, sodass neue Mitarbeitende ihre Pakete selbst zusammenstellen können.
Ein ungewöhnlicher Schritt, der trotzdem perfekt zu einem IT-Unternehmen passt, welches mutig und innovativ bleiben will, wie Kränzle in Ihrem Vortrag betonte: „Wir wollten nicht nur Kleidung zum Anziehen. Wir wollten das Ganze weiterdenken.“
Daraus ergab sich eine virtuelle Kollektion für Avatare im Metaverse sowie Social Media, eine limitierte NFT-Kollektion und schließlich eine Auszeichnung von und mit dem German Brand Award.
Laut Kränzle erfreut sich die iteratec Fashion weiterhin großer Beliebtheit. Die Mitarbeitenden tragen die Fashion Pieces regelmäßig und mit Stolz. „Sie ist Teil unseres Alltags geworden. Sie verbindet uns, egal ob wir im selben Büro sitzen oder hunderte Kilometer voneinander entfernt arbeiten“, so Kränzle.
Für iteratec ist Corporate Fashion nicht nur ein Hoodie, der ins Onboarding gehört. Es ist ein Angebot, ein Identifikationsmoment und ein sichtbares Stück Kultur. Kränzle fasst am Ende der Masterclass wie folgt zusammen: „Es geht nicht darum, nach außen zu zeigen, wo man arbeitet. Es geht darum, ein Wir-Gefühl zu schaffen, das man gerne trägt.“
Was man also von iteratec lernen kann:
Ein Wir-Gefühl und ein Zugehörigkeitsgefühl der Mitarbeitenden sind bedeutende Grundbausteine für ein erfolgreiches Employer Branding.
Corporate Fashion stärkt den Wiedererkennungswert sowie das einheitliche Präsentieren des Unternehmens nach außen. Zusätzlich fördert diese, wie in diesem Artikel auch bei iteratec, das Zusammengehörigkeitsgefühl der Mitarbeitenden
Das Wir-Gefühl innerhalb eines Unternehmens beschreibt das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Gemeinschaft aus den Mitarbeitenden eines Unternehmens.
Wenn man sich mit einem Unternehmen identifizieren kann, dann fühlt man sich mit dessen Zielen und Werten verbunden. Man sieht sich also als Teil dieser Werte und Ziele, sodass man innerlich als Mitarbeitender oder Kunde dahintersteht.
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