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Ein Corporate Influencer-Programm bedeutet, dass Mitarbeitende auf ihren eigenen privaten Kanälen Einblicke in ihr Unternehmen zeigen. Das Programm entstand bei Mäurer & Wirtz 2020 mithilfe vieler verschiedener Initiativen (Kreativworkshops, Redaktionsmeetings etc.) und ist heute ein Best-Practice Beispiel dafür, dass Corporate Influencing weit mehr ist als reines Employer Branding: es ist ebenso ein Mittel, um Kultur und Identität durch das gesamte Unternehmen und darüber hinaus zu tragen.
Der Vorteil? Alle Unternehmensbereiche bei Mäurer & Wirtz sind unter einem Dach vorhanden: es können also Einblicke in alle möglichen Fachbereiche und Initiativen gegeben werden. Konkret posten Mitarbeitende aus allen Bereichen freiwillig auf ihren LinkedIn Accounts und gewähren dadurch persönliche Einsichten in den Arbeitsalltag. Sie erzählen Geschichten, zeigen ihre persönliche Expertise und machen das Unternehmen dadurch noch nahbarer. Auch der CEO schreibt aktiv mit und fungiert als „Role Model“ im Unternehmen.
Alles in allem ist das Ziel keine Präsentation von Hochglanzstories, sondern echte Menschen, die ihre authentischen Erfahrungen mit der Außenwelt teilen „Es ist wirklich ein Culture Boost. Es ist etwas, womit man sich identifiziert (und) große Bindung zum Unternehmen schafft“ schlussfolgerte Jil Ben Cadi.
Die schrittweise Entwicklung des Programms gibt einen guten Einblick, wie erfolgreiche Kulturarbeit gelingen kann. Zu Anfang der Initiative gab es engere Rahmen, einen Leitfaden und viele Überlegungen zu potenziellen (auch negativen) Konsequenzen und Maßnahmen. Heute arbeiten die Teilnehmenden eigenständig, stimmen sich im Team ab und lernen immer wieder voneinander. Das Motto „einfach machen“ hat sich zu einem Mindset entwickelt und zeigt Wirkung durch mehr Authentizität, Selbstbewusstsein und wenige Barrieren.
Extern und Intern zeigt sich die Wirkung auf verschiedenste Weise:
Damit ein solches Programm auch weiterhin erfolgreich bleibt und aktiv die Kulturentwicklung prägt, gibt es einige Initiativen. Wichtig ist es insbesondere, konsequent am Thema dranzubleiben und das Programm stetig nach innen zu kommunizieren sowie die Erfolge des Programms zu feiern. Außerdem hilft es, mehr Diversität im Team zu haben und das Programm wirklich durch alle Ebenen und Bereiche der Organisation auszubreiten. Je mehr Menschen teilnehmen, desto authentischer und durchdringender wirkt es sich auf die Kultur aus. Maßgebend ist außerdem, dass das Programm weiterhin authentisch bleibt, und den Teilnehmenden zwar Rahmung aber auch viel Freiraum gegeben wird, damit die grundsätzlichen Eigenschaften bestehen bleiben.
Mäurer & Wirtz erweist sich als Best-Practice Beispiel dafür, wie Corporate Influencing zum Motor einer lebendigen und gemeinschaftlichen Unternehmenskultur werden kann. Mit Mut, Authentizität und echter Wertschätzung (durch alle Ebenen hindurch) ist hier etwas entstanden, das weit über Social Media und reines Employer Branding hinausgeht und die Werte des Unternehmens über die eigenen Wände hinaus sichtbar und greifbar macht. „Kultur nach innen stärken und Haltung nach außen sichtbar machen“ ist das Motto des Programms, welches sich als äußerst erfolgreich herausgestellt hat.
Coporate Influencing beschreibt die Praxis, dass Mitarbeitende freiwillig auf ihren privaten Social-Media-Kanälen (insb. Linkedin) Einblicke und Geschichten aus ihrem Arbeitsalltag zeigen und dadurch als BotschafterInnen für ihr Unternehmen fungieren.
Der Vorteil eines solchen Programms ist insbesondere, dass die privaten Kanäle von Mitarbeitenden persönlicher und authentischer nach außen wirken als reines Marketing von einem Firmenaccount. Auch bei Mäurer & Wirtz haben sich sowohl intern (durch eine starke Unternehmenskultur) und extern (durch mehr Außenwirkung und Reichweite) viele Vorteile ergeben.
Um einen langfristigen Erfolg sicherzustellen, lohnt es sich, kontinuierlich am Thema dranzubleiben und zu versuchen, es auf möglichst viele Bereiche des Unternehmens und eine diverse Teilnehmerschaft auszuweiten. Damit wirkt es sich aktiv auf eine bessere Kulturstiftung aus und schafft Authentizität und Mitarbeitendenbindung. Wichtig ist dennoch, dass Mitarbeitende freiwillig am Programm teilnehmen sollten; jegliche Art von Zwang ist hier fehl am Platz und kann der Organisation(-skultur) schaden.
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