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Miriam Fischbach, Senior Culture Audit Managerin bei Great Place To Work®, brachte es auf den Punkt:
Ihre Vision lautet „50 Prozent Frauen in allen Führungspositionen, auch im Top Management“.
Doch der Weg dorthin erfordert gezielte Veränderungen. Drei Handlungsfelder sind zentral:
Das Female Shift steht somit für mehr als Gleichstellung. Es beschreibt eine neue Normalität in der Arbeitswelt, in der weibliche Führung und Gender Diversity als gleichwertige Erfolgsfaktoren verstanden werden.
Gesunde Mitarbeitende sind das Rückgrat jedes Unternehmens – gerade im Fachkräftemangel.
Darauf verwiesen Anke Müller-Peters (smartmed Solutions) und Frank Hückelheim (egym wellpass) beim Culture Connect Summit.
Zukunftsorientierte HR-Arbeit bedeutet, betriebliche Gesundheitsförderung und Prävention fest in den Arbeitsalltag zu integrieren. Eine starke Mitarbeitergesundheit steigert nicht nur Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit, sondern wird zum klaren Wettbewerbsfaktor.
So wird aus betrieblicher Gesundheitsförderung kein „Nice-to-have“, sondern ein strategisches Instrument zur Stärkung der Mitarbeitergesundheit, zur Mitarbeiterbindung und zur Positionierung als attraktiver Arbeitgeber.
„Der E-Learning-Markt hat sich seit 2014 verdoppelt“, berichtete Ole Jacobsen von proud@work. Und er wächst nicht nur, er verändert sich grundlegend.
Heute geht es beim E-Learning im Unternehmen weniger um reine Wissensvermittlung, sondern zunehmend um digitales Lernen, das praxisnahes Training, Übung und Alltagsnähe ermöglicht.
Wichtige Trends sind:
Damit wird HR zum Treiber einer Lernkultur, die den Mitarbeitenden ganzheitlich betrachtet.
Ob Female Shift, Gesundheitsförderung oder E-Learning – alle drei Trends zeigen klar: Die Zukunft der Arbeit ist menschzentriert.
Unternehmen, die Lebensphasen respektieren, Gesundheit aktiv fördern und kontinuierliches Lernen ermöglichen, schaffen nicht nur bessere Arbeitsbedingungen, sondern echte Zukunftsfähigkeit.
Der Culture Connect Summit 2025 machte deutlich: HR-Arbeit wird zur Gestalterin einer Arbeitswelt, in der Menschen und Organisationen gemeinsam wachsen.
Die Zukunft der Arbeit ist menschenzentriert. HR wird zu einer Gestalterin einer Arbeitswelt, in der Menschen und Organisationen gemeinsam wachsen. Female Shift, Gesundheitsförderung und E-Learning sind wichtige Trends in diesem Kontext.
Wichtig sind vor allem drei Elemente: Es geht zunächst darum anzuerkennen, dass Vielfalt ein Wettbewerbsvorteil ist. Zweitens braucht es Programme, Frauen gezielt in ihrer beruflichen zu fördern. Heutzutage kommen Frauen nicht selten dann zum Zuge, wenn es schwierig wird und dem entsprechend kein Mann die Führungsposition übernehmen möchte. Und schließlich ist eine Lebensphasen-orientierte Personalarbeit wichtig, die gute Rahmenbedingungen in allen Lebensphasen wie zum Beispiel Kinderwunsch, Elternschaft oder Menopause schafft.
Vor allem drei Faktoren sind entscheidend: Lernangebote sind modular aufgebaut und individualisierbar, um in verschiedenen Lebens- und Arbeitskontexten zu funktionieren. Ferner reichen die Angebote über den Arbeitskonzept hinaus und qualifizieren Mitarbeitende auch bei privaten Themen, etwa im Umgang mit Finanzen. Schließlich muss digitales Lernen die Mündigkeit der Mitarbeitenden fördern. Mitarbeitende sollen sich ermutigt fühlen, in Eigenregie ihre Kompetenzen weiterzuentwickeln.
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