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ESG steht für Umwelt (Environmental), Soziales (Social) und Unternehmensführung (Governance). Was oft mit Umwelt- oder Finanzkennzahlen beginnt, entfaltet seinen wahren Wert in der Art und Weise, wie ein Unternehmen geführt wird – und wie Mitarbeitende das erleben. Studien zeigen: Wo ESG gelebt wird, sind Mitarbeitende loyaler, engagierter und bleiben länger.
Mit der neuen Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und dem Standard ESRS S1 wird die soziale Nachhaltigkeit zur messbaren Berichtspflicht. Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern, einem Nettojahresumsatz von mindestens 50 Millionen Euro oder einer Bilanzsumme von 25 Millionen Euro müssen seit 2025 offenlegen:
Die gute Nachricht: Wer bereits heute auf eine starke Kultur setzt, hat die halbe Arbeit erledigt.

ESG hat sich zu einem bedeutenden Thema entwickelt, das von Verbrauchern und Mitarbeitenden gleichermaßen gefordert wird. Eine Studie des IBM Institute for Business Value und der National Retail Federation zeigt, dass 44 % der Verbraucher Produkte und Marken aufgrund ihrer Übereinstimmung mit eigenen Werten wählen.
Die European Workforce Study von Great Place To Work® zeigt: Fast neun von zehn Personen (88%), die von ihrem Unternehmen sagen, dass es die drei ESG-Kriterien Umwelt, Soziales und Governance erfüllt, empfehlen dieses als Arbeitgeber weiter. Bei Mitarbeitenden, die kein Kriterium als erfüllt ansehen, sind dies lediglich 31 Prozent.
Für Unternehmen bedeutet das: ESG ist nicht nur ein Marketinginstrument, sondern beeinflusst auch das Verhalten der Mitarbeitenden. Laut einer IBM-Untersuchung sind 67 % der Befragten eher bereit, sich bei ökologisch nachhaltigen Unternehmen zu bewerben. Ein Drittel derjenigen, die ihren Arbeitsplatz wechselten, akzeptierten ein geringeres Gehalt, um für ein sozial verantwortliches Unternehmen zu arbeiten.
Kurz: Gelebte ESG-Werte machen den Unterschied – in der Wahrnehmung und im Verhalten.
Verantwortungsvolle, wertorientierte Führung ist der größte Hebel für nachhaltige Veränderungen. Unternehmen, die Mitarbeitende aktiv in ESG-Initiativen einbinden und ihre Stimmen hören, profitieren doppelt: durch Innovation und durch Loyalität.
Tipps für Ihre Praxis:
So machen Sie ESG sichtbar und messbar
Die größte Herausforderung: soziale Nachhaltigkeit glaubwürdig und datenbasiert zu berichten. Die Great Place To Work® Mitarbeiterbefragung liefert dafür eine ideale Grundlage – sie erhebt:
Und das Beste: Bei Folgeerhebungen können Entwicklungen im Zeitverlauf dokumentiert werden – ein echter Vorteil für das CSRD-Reporting.
Wer ESG ernst meint, muss bei der eigenen Kultur anfangen. Die Art, wie Entscheidungen getroffen werden. Wie Führung gelebt wird. Und wie sich Mitarbeitende dabei fühlen.
Die Great Place To Work® Zertifizierung macht das sichtbar – nach innen wie nach außen. Sie liefert nicht nur Daten für Ihr ESG-Reporting, sondern beweist auch: Wir leben, was wir sagen.
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