In über 60 Sprachen verfügbar — 30 Jahre Erfahrung — in 170 Ländern aktiv — 21.000 Unternehmen jährlich

Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung: Mit Gesund Arbeiten (GBPsych) psychische Belastungen erkennen und gezielt handeln

Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz stärken

Autor

Mehr über die Autoren erfahren!

Dr. Christoph Justen

Newsletter abonnieren

Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz wird maßgeblich durch die Gestaltung der Arbeit beeinflusst. Hohe Anforderungen, Zeitdruck, unklare Zuständigkeiten oder Konflikte können zu erhöhten psychischen Belastungen führen. Die Folgen sind häufig höhere Fehlzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen, sinkende Zufriedenheit und eine steigende Fluktuation.

Mithilfe einer gesetzlich geforderten Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen (GB Psych) können Organisationen mögliche Belastungsfaktoren systematisch erkennen und deren Ursachen analysieren. Auf diese Weise wird sichtbar, wo Stress entsteht und welche organisatorischen Rahmenbedingungen verbessert werden können.  
 
Die GB Psych geht über die reine Erfüllung gesetzlicher Anforderungen hinaus. Sie bildet den Ausgangspunkt für eine gezielte Weiterentwicklung der Arbeitsbedingungen, die Stärkung der Gesundheit der Mitarbeitenden und die nachhaltige Förderung der Leistungsfähigkeit einer Organisation. Wenn sie richtig umgesetzt wird, bildet sie eine fundierte Grundlage für eine nachhaltige Gesundheitsförderung.

Was zeichnet Unternehmen aus, die Gesundheit erfolgreich in ihrer Kultur verankern? Unser Whitepaper zeigt, welche Maßnahmen sich in der Praxis bewährt haben. 

Unser Angebot: Great Place To Work® Befragung „Gesund Arbeiten“ (GBPsych)

Unsere Great Place To Work® Befragung „Gesund Arbeiten (GBPsych)“ setzt genau hier an und unterstützt Organisationen bei der Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen der GB Psych inklusive des gesamten weiteren Umsetzungsprozesses.

Konkret sind die folgenden Durchführungsvarianten mit unterschiedlichem Fokus möglich: 

  Fragenset  Anzahl Fragen  Vorteile 
Variante 1  Kombination aus Great Place To Work® Trust Index© Befragung und Great Place To Work® Befragung „Gesund Arbeiten“ (GBPsych) 60 plus 20 
  • Kombinierte Betrachtung von Arbeitsplatz-kultur und gesundheitlichen Faktoren 
  • Gleichzeitige Teilnahme am Great Place to Work®-Zertifizierungsverfahren Great Place To Work® „Certified“ und/oder Teilnahme an den GPTW-Arbeitgeber-Wettbewerben 
Variante 2  Eigenständige Great Place To Work® Befragung „Gesund Arbeiten“ (GBPsych) 38  
  • Alleiniger Fokus auf das Thema Gesundheit 
  • Wesentlich geringerer Bearbeitungsaufwand als bei Variante 1 (Kombibefragung) 

Tabelle 1: Vergleich der Befragungsvarianten auf einen Blick. 

Unabhängig von der gewählten Durchführungsvariante erfolgt die Erhebung gezielt und bedarfsgerecht für einzelne Bereiche, Gruppen oder weitere relevante Einheiten. Die Inhalte lassen sich selbstverständlich jederzeit an die individuellen Anforderungen der jeweiligen Organisation anpassen und erweitern. Aktuelle Erkenntnisse und ausführliche Informationen zur Great Place To Work® Befragung „Gesund Arbeiten (GBPsych)“ sind hier zusammengestellt.

Ob kombinierte Analyse von Arbeitsplatzkultur und Gesundheit oder gezielter Fokus auf gesundheitliche Faktoren: Mit den Great Place To Work® Befragungen erhalten Sie die Datenbasis für wirksame Verbesserungen.

Zusätzlicher Mehrwert

Eine GB Psych mit Great Place To Work® bietet nicht nur hohe Qualitätsstandards, sondern überzeugt auch durch zahlreiche zusätzliche Mehrwerte: 

  • Erfüllung der Qualitätsanforderungen gemäß GDA und DIN EN ISO 10075 
  • Fundierte Erhebung und Datenanalyse: 
  • Berücksichtigung relevanter Aspekte der Arbeitsplatzkultur auf Basis des Great Place To Work® Modells sowie gesundheitlicher Fragestellungen im Rahmen der GB Psych 
  • Identifikation von Belastungsfaktoren (z.B. hoher Zeitdruck, mangelnde Wertschätzung) und gesundheitlichen Ressourcen (z.B. gute Teamarbeit, wertschätzende Führung) 
  • Identifikation von Zusammenhängen zwischen psychischer Belastung und Beanspruchung 
  • Einordnung der Ergebnisse anhand externer Referenzwerte (externes Benchmarking) 
  • Detailliertes Reporting mit Handlungshilfen für jede Organisationseinheit: 
  • Handlungsorientierte und kommunikationsgerechte Ergebnisaufbereitung 

Die Great Place To Work® Befragung „Gesund Arbeiten (GBPsych)“ richtet sich an Organisationen, die die GB Psych nicht nur zur Erfüllung gesetzlicher Anforderungen nutzen, sondern als Grundlage für die gezielte Weiterentwicklung von Arbeitsplatzkultur, Gesundheit und Zusammenarbeit verstehen. Je früher diese Themen angegangen werden, desto besser lassen sich Ausfallzeiten senken und die Leistungsfähigkeit der Mitarbeitende erhalten.

Ob geringere Krankenstände, weniger Fluktuation oder ein besseres Arbeitsklima: Unsere Great Place To Work® Befragung „Gesund Arbeiten (GBPsych)“ schafft die fundierte Grundlage, um gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen, der Führung, der Zusammenarbeit und der Arbeitsorganisation abzuleiten und wirksam umzusetzen.

FAQ – zum Thema

Welche Vorteile hat eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung (GB Psych) für Organisationen?

Eine GB Psych unterstützt Organisationen dabei, arbeitsbedingte Belastungsfaktoren frühzeitig zu erkennen und gezielt zu reduzieren. Dadurch lassen sich Fehlzeiten, Fluktuation und gesundheitliche Risiken verringern. Zudem unterstützt sie die Erfüllung der gesetzlichen Fürsorgepflicht und schafft die Grundlage für eine gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung. Mit der Great Place To Work® Befragung Gesund Arbeiten (GBPsych) erhalten Organisationen zusätzlich eine fundierte Datengrundlage sowie konkrete Handlungsempfehlungen für die Ableitung von Maßnahmen.

Wie oft muss die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung (GB Psych) durchgeführt werden?

In der Regel erfolgt dies im Rahmen regelmäßiger Überprüfungen – unsere Empfehlung sind Intervalle von zwei bis maximal drei Jahren – oder zeitnah bei wesentlichen Veränderungen. Wichtig ist, dass der Prozess nicht als einmaliges Projekt endet, sondern dass Fortschritt und Wirksamkeit kontinuierlich berücksichtigt werden. Viele Organisationen nutzen hierfür wiederkehrende Erhebungen, beispielsweise mit Gesund Arbeiten (GBPsych) oder in Kombination mit der Great Place To Work® Trust Index© Mitarbeiterbefragung, um Entwicklungen über die Zeit sichtbar zu machen.

Wie bestimmen wir die Arbeitsbereiche, die wir betrachten sollen?

 Eine Strukturierung nach vergleichbaren Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen hat sich in der Praxis bewährt. Mitarbeitende mit ähnlichen Aufgaben, Arbeitsabläufen oder organisatorischen Rahmenbedingungen werden dabei gemeinsam betrachtet. So lassen sich Belastungsschwerpunkte gezielt identifizieren und geeignete Maßnahmen ableiten. Beispielsweise können Mitarbeitende im Kundenservice aufgrund ihrer vergleichbaren Arbeitsbedingungen gemeinsam bewertet werden.

Müssen Führungskräfte an der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung beteiligt werden?

Ja, denn Führung und Arbeitsorganisation tragen maßgeblich zu psychischen Belastungen bei. Das bedeutet konkret, dass Führungskräfte Ergebnisse verstehen, in ihre Steuerung übersetzen und die Umsetzung von Maßnahmen in ihrem Verantwortungsbereich ermöglichen müssen. 

Lesen Sie auch:

Die neuesten Nachrichten, Technologien und Ressourcen von unserem Team.