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Great Place to Work® hat die Hotelkette im Rahmen der Benchmarkstudie „Deutschlands Beste Arbeitgeber“ dafür anlässlich des Sommersfestes des Diplomatic Councils in Kronberg am Taunus mit dem jährlichen Sonderpreis „Diversity“ 2018 ausgezeichnet.
Weltweit erfolgreich: Diversity Business Resource Groups
Der zentrale Baustein des Diversity Managements bei Hyatt sind Diversity Business Resource Groups (DBRGs). Die Gruppen betreiben Networking zwischen Angehörigen der unterschiedlichsten Gruppen. Sie helfen Probleme zu bewältigen und tragen zu Geschäftsinnovationsdiskussionen bei. Aktuell gibt es sieben DBRGs mit über 100 Zweigen weltweit: Hyatt B.L.A.C.K, Asian-Pacific Islander@Hyatt, disABILITIES@Hyatt, HyPride, Latinos@Hyatt, Veterans@Hyatt, and Women@Hyatt. Jede Gruppe wird von einem leitenden Angestellten gefördert und organisiert um professionelle Entwicklung, Betreuung und Netzwerkmöglichkeiten zu bieten, von denen alle Mitarbeitenden profitieren können.
Auch Zulieferer sind in Sachen Diversity gefordert
Das Hyatt Supplier Diversity Programm weitet diesen Gedanken sogar über das Unternehmen hinaus aus: So werden Zulieferer bevorzugt, die selbst Vorbild in Sachen Vielfältigkeit sind. Um in das Programm aufgenommen zu werden, muss ein Lieferant entweder das Kriterium Minority Business Enterprise (MBE) oder Women Business Enterprise (WBE) erfüllen. Dies bedeutet, dass ein Einzelunternehmen, eine Partnerschaft, ein Unternehmen oder ein Joint Venture mindestens zu 51 Prozent im Besitz einer oder mehreren Minderheiten (MBE) oder einer oder mehreren Frauen (WBE) ist und von diesen auch geführt und kontrolliert wird.
Verständnis für andere Kulturen wird gefördert
Aber es geht auch darum, die Mitarbeitenden beim Thema Diversity emotional zu erreichen: Zum Beispiel durch eine besondere Feierkultur von Festlichkeiten aus den verschiedensten Ländern. Insbesondere an den jeweiligen Nationalfeiertagen wird das Personalrestaurant in den Länderfarben dekoriert und landestypische Spezialitäten serviert. Anlässlich des Endes des Fastenmonates Ramadan feiert das Hotel beispielsweise zusammen mit den Kollegen dieser Religion das Zuckerfest. Während des Ramadans wurden die Arbeitszeiten fastender Moslems an einen während der Fastenzeit geänderten Tagesablauf angepasst.
Offener Umgang mit Behinderung und Krankheit
Menschen mit Behinderung können bei Hyatt auf die Unterstützung ihrer Kollegen vertrauen. Durch die Kooperation mit Behindertenverbänden werden regelmäßig interne Programme sowie eine Reihe von Webinaren und Workshops angeboten. Dadurch sollen die Hyatt-Kollegen unter dem Leitgedanken „Diversity“ über die Auswirkungen verschiedener Behinderungen am Arbeitsplatz und in der häuslichen Pflege informiert werden. Dazu zählen beispielsweise „Alzheimer am Arbeitsplatz“ und Finanzplanung für Familien, die von Behinderung betroffen sind – um nur einige starke Programme aufzuzählen.
Diversity wirkt!
Die zahlreichen Diversity Maßnahmen der Hyatt Hotels & Resorts haben eine starke Wirkung. Anlässlich einer anonymen, wie auch repräsentativen Mitarbeiterbefragung, erklärten 90 Prozent der Mitarbeitenden des Unternehmens in Deutschland, dass sie stolz sind bei Hyatt zu arbeiten. Vielfalt als Chance und nicht als Bedrohung? Unbedingt! Die Hyatt Hotels & Resorts geben hierfür ein sehr gutes Beispiel ab. Wir brauchen mehr davon!
Vielfalt sorgt dafür, dass sich Mitarbeitende mit unterschiedlichen Hintergründen respektiert und eingebunden fühlen. Wenn Menschen ihre Identität offen leben können, stärkt das Vertrauen und Zugehörigkeit im Arbeitsumfeld. Unterschiedliche Perspektiven fördern zudem Kreativität und bessere Zusammenarbeit. Eine solche Kultur wirkt sich positiv auf Motivation und Engagement aus. Great Place to Work hebt Vielfalt deshalb als wichtigen Bestandteil guter Arbeitsplätze hervor.
Mitarbeitendennetzwerke bieten Raum für Austausch, gegenseitige Unterstützung und persönliche Weiterentwicklung. Sie ermöglichen es, Erfahrungen sichtbar zu machen und gemeinsame Anliegen zu adressieren. Gleichzeitig fördern sie das Verständnis zwischen verschiedenen Gruppen innerhalb der Organisation. Durch die Einbindung von Führungskräften erhalten diese Netzwerke zusätzlich Gewicht. Great Place to Work bewertet solche Strukturen als wirksames Instrument für nachhaltige Kulturentwicklung.
Vielfalt kann auch entlang der gesamten Wertschöpfungskette gefördert werden, etwa durch bewusste Entscheidungen bei Partnerschaften und Zusammenarbeit. Wenn soziale Verantwortung in externe Beziehungen integriert wird, entsteht eine größere gesellschaftliche Wirkung. Dadurch wird Vielfalt nicht nur intern gelebt, sondern auch aktiv unterstützt. Diese Haltung zeigt, dass Werte konsequent umgesetzt werden. Great Place to Work sieht darin ein Zeichen für glaubwürdige Unternehmenskultur.
Kulturelle Sensibilität zeigt sich im respektvollen Umgang mit unterschiedlichen Traditionen, Lebensweisen und religiösen Bedürfnissen. Anpassungen im Arbeitsalltag helfen dabei, Rücksicht auf individuelle Situationen zu nehmen. Gemeinsame kulturelle Erlebnisse fördern Verständnis und stärken den Zusammenhalt. So entsteht ein Arbeitsumfeld, in dem sich Menschen ernst genommen fühlen. Great Place to Work betrachtet diese Form von Wertschätzung als Grundlage für Vertrauen.
Wenn Vielfalt aktiv gefördert wird, steigt das Gefühl von Fairness und Zugehörigkeit. Mitarbeitende identifizieren sich stärker mit ihrer Organisation und empfinden mehr Stolz auf ihren Arbeitsplatz. Dies wirkt sich positiv auf das Miteinander und die langfristige Bindung aus. Eine offene und inklusive Kultur unterstützt zudem die persönliche Entfaltung. Great Place to Work verbindet diese Faktoren direkt mit hoher Arbeitgeberattraktivität.
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