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In Teilen der Öffentlichkeit gilt Verwaltung als „bürokratisch“ oder „verstaubt“ – selbst wenn intern längst moderne Prozesse laufen. Das erschwert die Gewinnung junger Talente.
Die European Workforce Study, eine Befragung von Great Place To Work®, bei der in Deutschland rund 2.000 Mitarbeitende teilgenommen haben, zeigt exemplarisch die Herausforderungen des öffentlichen Dienstes:

Damit die öffentliche Verwaltung öfter zu einem „Great Place to Work“ wird, braucht es vor allem:
Die öffentliche Verwaltung kann ein großartiger Arbeitsplatz sein – wenn sie ihre Stärken offensiv nutzt und an ihren Schwächen konsequent arbeitet. Denn ein attraktiver öffentlicher Dienst ist nicht nur ein Vorteil für Mitarbeitende, sondern für die ganze Gesellschaft.
Behörden und öffentliche Einrichtungen können die Qualität ihrer Arbeitsbedingungen durch die Great Place To Work Certification™ über den Trust Index™ und Culture Brief™ unter Beweis stellen. Sofern sie im Rahmen einer vertraulichen Mitarbeiterbefragung bestimmte Kriterien (z. B. ausreichende Teilnahmequoten, ausreichend positives Feedback der Mitarbeitenden) erfüllen können sich glaubwürdig als zertifizierte, mitarbeiterfreundliche Arbeitgeber positionieren – analog zu Unternehmen. Die Zertifizierung (gültig 12 Monate) ermöglicht eine automatische Teilnahme an renommierten Beste Arbeitgeber-Rankings.
Wichtig zu wissen: Öffentliche Verwaltungen brauchen nicht unbedingt eine Mitarbeiterbefragung, die speziell für ihre Branche entwickelt wurde. Die Daten von Great Place To Work® und auch vielfältige Beispiele aus der Praxis zeigen, dass die Aspekte, die eine Organisation aus Sicht ihrer Mitarbeitenden zu sehr guten Arbeitgebern machen und Mitarbeiterzufriedenheit verbessern, ähnlich sind: Es geht um glaubwürdige Führung, Respekt und Fairness sowie einen guten Teamgeist.
Wichtig ist es außerdem, im Kontext einer Mitarbeiterbefragung ein angemessenes Erwartungsmanagement zu betreiben. Oftmals herrschen hier noch recht traditionelle Vorstellungen von Mitarbeiterbefragungen vor. Es wird erwartet, dass nach der Befragung sehr viel bewegt wird – etwa durch Workshops, in denen sich viele Mitarbeitende einbringen können – und sich kurzfristig deutliche Veränderungen einstellen. Im öffentlichen Dienst – wie in den meisten anderen Unternehmen auch – sind Kulturveränderungen ein langfristiger Prozess, bei dem durch regelmäßige Befragungen Entwicklungsimpulse gesetzt werden.
Deutschlandweit zeigen zahlreiche gemeinnützige und öffentlich orientierte Einrichtungen, dass eine exzellente Arbeitsplatzkultur auch im öffentlichen Sektor machbar ist. So wurden 2022 zum Beispiel die AWO-Bezirksverband Pfalz, BeWo Plus Jugendhilfe, educcare Bildungskitas, Evangelisches Diakoniekrankenhaus Freiburg, Franziska Schervier Altenhilfe oder die Kassenärztliche Vereinigung Hessen im Wettbewerb ‘Beste Arbeitgeber Gesundheit & Soziales’ ausgezeichnet.
Weitere überzeugende Vorbilder gibt es auch in Verwaltung und bei kommunalen Unternehmen. Etwa die ProPotsdam GmbH, die mehrfach als Great Place to Work ausgezeichnet wurde – zuletzt 2022 als bester Arbeitgeber in der Region Berlin-Brandenburg. Ein anderes Beispiel ist die AKDB, Bayerns kommunaler IT-Dienstleister, der 2024 die Great Place To Work®-Zertifizierung für seine gesamte Gruppe erhielt. Auch die GESOBAU AG, Berlins städtisches Wohnungsunternehmen, wurde 2025 erneut als ‚Great Place to Work‘ geehrt, mit hoher Mitarbeiterbeteiligung bei der Befragung. Und die Lecos GmbH, IT-Partner kommunaler Verwaltungen, gehört mit wiederholten Zertifizierungen seit 2019 zu den Vorreitern im Themenfeld Arbeitgeberkultur. Diese Beispiele belegen: Ob IT, Wohnungswirtschaft, Soziales oder Wirtschaftsförderung – in unterschiedlichen kommunalen Kontexten gibt es Vorbilder für sehr guter Arbeitgeber im öffentlichen Dienst.
Setzen Sie auf regelmäßige, vertrauliche Mitarbeiterbefragungen – als Impulsgeber für kulturelle Entwicklung und strategische Personalbindung.
Mehr zur Mitarbeiterbefragung erfahrenMit der Great Place To Work® Zertifizierung positionieren Sie sich sichtbar und glaubwürdig als attraktiver Arbeitgeber – intern wie extern.
Jetzt Zertifizierungsprozess kennenlernenDie neuesten Nachrichten, Technologien und Ressourcen von unserem Team.
Grundlagen
Teil 5: Wie Great Place To Work®-zertifizierte Arbeitgeber durch Employer Branding Unternehmenserfolge sichtbar machen und ihre Kultur stärken
Grundlagen
Teil 4: Unternehmenskultur als Wettbewerbsvorteil denken – Employer Branding mit Great Place To Work®
Grundlagen
Teil 3: Partizipation statt Vorgaben – Wie zertifizierte Arbeitgeber ehrliche Mitgestaltung ermöglichen
Experten
Sie binden Führungskräfte als Kulturträger ein – Thought Leadership als Herzstück der Führungskultur
Experten
Teil 1: Unternehmenskultur messbar machen und danach handeln: Wie zertifizierte Unternehmen echtes Employee Listening betreiben
Grundlagen
Eine Great Place To Work® Zertifizierung: Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Unternehmenskultur
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