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Künstliche Intelligenz trifft Teamentwicklung: Wie der neue Great Place To Work® Teamreport Führungskräfte schneller ins Handeln bringt

Künstliche Intelligenz trifft Teamentwicklung

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Isha Pandit

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Mitarbeiterbefragungen liefern wertvolle Erkenntnisse. Doch zwischen Datenauswertung und konkreter Verbesserung liegt oft eine große Hürde. Nämlich die richtige Interpretation der Ergebnisse. Genau hier möchte Great Place To Work® Deutschland mit dem neuen KI-gestützten Teamreport ansetzen.

Im Interview gibt Dr. Marco Haferburg, Senior Customer Success Manager bei Great Place To Work® Deutschland, Einblicke in die Entwicklung des neuen Teamreports. Er erklärt den Nutzen künstlicher Intelligenz für Führungskräfte und Teams und beschreibt, warum menschliche Expertise trotz aller technologischen Möglichkeiten unverzichtbar bleibt. 

Was ist der Great Place To Work® Teamreport?

Bevor wir auf die Rolle der künstlichen Intelligenz eingehen, lohnt sich ein Blick auf den Teamreport selbst. 

Der Great Place To Work® Teamreport unterstützt Führungskräfte dabei, die Ergebnisse ihrer Mitarbeiterbefragung schnell zu verstehen und gemeinsam mit ihrem Team konkrete Verbesserungsmaßnahmen abzuleiten. Der grafisch aufbereitete Bericht analysiert die Stärken und Entwicklungsfelder eines Teams im Vergleich zur Gesamtorganisation und zur jeweiligen Branche. Ergänzt wird er durch Maßnahmenempfehlungen sowie Coaching-Hinweise für die Kommunikation der Ergebnisse und die Gestaltung erfolgreicher Folgeprozesse. 

Die Grundlage bildet die bewährte Great Place To Work® Mitarbeiterbefragung, mit der Unternehmen die Arbeitsplatzkultur und das Erleben ihrer Mitarbeitenden systematisch erfassen. Der Teamreport übersetzt die Befragungsergebnisse in konkrete Handlungsimpulse für einzelne Teams und Organisationseinheiten. 

Der Bericht dient als praxisnahe Grundlage für Teamgespräche, Workshops und die gemeinsame Maßnahmenplanung. Ziel ist es, den Weg von der Erkenntnis zur Handlung zu verkürzen und Teams dabei zu unterstützen, ihre Arbeitskultur gezielt weiterzuentwickeln. 

Dabei ist es uns wichtig, die Ergebnisse so aufzubereiten, dass auch weniger Zahlen-affine Personen einen Zugang zu ihren Ergebnissen finden. Das tun wir beispielsweise, in dem wir den Benchmark-Vergleich in Einstufungen von „sehr kritisch“ bis „exzellent“ darstellen. Und dabei hilft uns auch Künstliche Intelligenz. 

Abbildung 1: Benchmarkvergleich im Teamreport: Die Ergebnisse machen sichtbar, in welchen Bereichen das Team besonders stark ist und wo Entwicklungspotenziale bestehen. 

Abbildung 1Benchmarkvergleich im Teamreport: Die Ergebnisse machen sichtbar, in welchen Bereichen das Team besonders stark ist und wo Entwicklungspotenziale bestehen. 

Abbildung 2: Die Detailansicht zeigt die Ergebnisse einzelner Aussagen pro Fokusbereich im Vergleich zu relevanten Referenzwerten. 

Abbildung 2: Die Detailansicht zeigt die Ergebnisse einzelner Aussagen pro Fokusbereich im Vergleich zu relevanten Referenzwerten. 

KI mit Qualitätskontrolle: Warum die Technologie nicht allein entscheidet

Künstliche Intelligenz kann Daten analysieren, Muster erkennen und komplexe Inhalte verständlich aufbereiten. Dennoch war für Great Place To Work® von Anfang an klar: Die Interpretation von Befragungsergebnissen darf nicht allein der KI überlassen werden.  

„Was ihr aber fehlt, ist unsere langjährige Erfahrung bei der Analyse der Great Place To Work® Befragungsergebnisse. Genau deshalb überlassen wir die Schlussfolgerungen nicht alleine der KI“, erklärt Dr. Marco Haferburg. 

Stattdessen setzt Great Place To Work® auf einen mehrstufigen Ansatz. Zunächst werden die Ergebnisse regelbasiert analysiert und qualitätsgesichert. Dabei werden unter anderem Fragen berücksichtigt wie: 

  • Welche Themen kann das Team tatsächlich beeinflussen? 
  • Wo zeigen sich relevante Veränderungen? 
  • Welche Ergebnisse liegen im Vergleich zur Organisation oder Branche unter dem Durchschnitt? 
  • Wo besteht konkreter Handlungsbedarf? 

Erst nach dieser fachlichen Vorauswahl kommt die KI ins Spiel. Sie priorisiert die wichtigsten Themen, setzt diese in einen verständlichen Kontext und formuliert die Erkenntnisse so auf, dass Führungskräfte und Teams direkt damit arbeiten können.

Abbildung 3: Zu jedem vorgeschlagenen Handlungsfeld liefert der Teamreport konkrete Reflexionsfragen für die Teamdiskussion und Maßnahmenplanung. 

Abbildung 3: Zu jedem vorgeschlagenen Handlungsfeld liefert der Teamreport konkrete Reflexionsfragen für die Teamdiskussion und Maßnahmenplanung. 

Weniger Datenanalyse, mehr Dialog

Viele Führungskräfte kennen die Herausforderung: Nach einer Mitarbeiterbefragung stehen zahlreiche Kennzahlen und Dutzende Einzelergebnisse zur Verfügung. Die eigentliche Schwierigkeit besteht oftmals darin, die relevanten Themen herauszufiltern. 

Genau dafür wurde der neue Teamreport entwickelt. 

„Statt rund 60 Aussagen selbst bewerten zu müssen, gibt es direkt einen klaren Startpunkt für die Diskussion“, sagt Dr. Haferburg. 

Der Report empfiehlt jedem Team drei zentrale Themenbereiche, die besonders relevant erscheinen. Ergänzt wird dies durch: 

  • verständlich aufbereitete Ergebnisse, 
  • konkrete Leitfragen für Teamgespräche, 
  • Empfehlungen für die weitere Bearbeitung, 
  • strukturierende Arbeitsblätter für Workshops und Maßnahmenplanung. 

Der Vorteil: Führungskräfte und Teams müssen weniger Zeit in die Analyse investieren und können schneller in den Austausch und die gemeinsame Lösungsfindung einsteigen.

Mehr Kontext durch den Great Place To Work® Datenpool

Ein besonderer Mehrwert des KI-gestützten Teamreports liegt in der Einordnung der Ergebnisse. 

Während die Vergleichswerte in Emprising™ traditionell auf den Ergebnissen der von Great Place To Work® ausgezeichneten Unternehmen basieren und somit aufzeigen, was unter besonders guten Bedingungen möglich ist, nutzt der Teamreport zusätzlich einen deutlich umfangreicheren Datenbestand. 

Dadurch entsteht eine differenziertere Perspektive: 

  • Welche Werte sind tatsächlich kritisch? 
  • Welche liegen im Durchschnitt? 
  • Welche Ergebnisse sind bereits überdurchschnittlich gut? 

„So können wir relativ genau sagen, ob ein Ergebnis eher kritisch, im Durchschnitt oder schon sehr gut im Vergleich zu ähnlichen Organisationen ist.“, so Dr. Haferburg. 

Für Führungskräfte bedeutet das eine realistischere Einschätzung der eigenen Situation und eine bessere Grundlage für Priorisierungen.

Best Practices statt Standardmaßnahmen

Aus Erkenntnissen entstehen noch keine Verbesserungen. Deshalb geht der Teamreport einen Schritt weiter und liefert konkrete Impulse für die Umsetzung. 

Hierfür greift Great Place To Work® auf einen kuratierten Bestand von Best Practices zurück. Die Grundlage bilden Maßnahmen erfolgreicher und ausgezeichneter Unternehmen, die ihre Erfahrungen im Rahmen des Great Place To Work® Kultur Audit dokumentiert haben. 

Diese Praxisbeispiele werden von erfahrenen Expertinnen und Experten gesichtet und bewertet. Anschließend wählt die KI passende Beispiele für die jeweiligen Handlungsfelder eines Teams aus.

Abbildung 4: Zu jedem Handlungsfeld stellt der Teamreport Best Practices und Praxisbeispiele als Inspiration für die weitere Teamentwicklung bereit.

Abbildung 4: Zu jedem Handlungsfeld stellt der Teamreport Best Practices und Praxisbeispiele als Inspiration für die weitere Teamentwicklung bereit.

Dabei versteht sich der Teamreport ausdrücklich nicht als Sammlung fertiger Lösungen. 

„Mit den Best Practices in unserem Teamreport wollen wir Führungskräfte und Teams weniger mit Standard-Maßnahmen versorgen, sondern in erster Linie zu eigenen Lösungen inspirieren.“, sagt Dr. Haferburg. 

Die vorgeschlagenen Maßnahmen dienen daher als Anregung und Ausgangspunkt für individuelle Ansätze im jeweiligen Teamkontext. 

Wo die Grenzen von KI liegen

Trotz aller Vorteile sieht Dr. Haferburg die Rolle von KI klar definiert. 

Die Technologie kann Themen priorisieren, Zusammenhänge sichtbar machen und Ideen liefern. Was sie jedoch nicht leisten kann, ist die tatsächliche Interpretation der Ursachen hinter den Ergebnissen oder das Verständnis für die besonderen Dynamiken eines Teams. 

„Was wirklich wichtige Ergebnisse sind, welche Ursachen hinter den Zahlen stehen und was die passenden Lösungen sind – all das können die Menschen im Team am besten selbst beurteilen.“, so Dr. Haferburg.  

Aus diesem Grund bleibt der gemeinsame Austausch zwischen Führungskraft und Team der entscheidende Erfolgsfaktor. Die KI schafft Orientierung und spart Zeit. Die eigentliche Veränderung entsteht jedoch weiterhin im Dialog. 

Ein weiterer Aspekt ist mindestens genauso wichtig: die bestehenden Stärken eines Teams. 

„Jedes Team hat ganz eigene Stärken, die sich in den Ergebnissen widerspiegeln und die es zu würdigen und pflegen gilt. Das ist etwas, was die KI nicht beantworten kann: was den Menschen wirklich wichtig ist.“, erklärt Dr. Haferburg.  

Sie suchen weitere praxisnahe Ideen für Ihre Teamentwicklung? Entdecken Sie bewährte Best Practices ausgezeichneter Unternehmen und lassen Sie sich für Ihre eigenen Maßnahmen inspirieren.

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Fazit: KI als Beschleuniger für wirksame Teamentwicklung

Unsere langjährigen Erfahrungen zeigen, dass Tempo bei der Auswertung von Mitarbeiterbefragungen hilfreich ist. Die Motivation, mit den Ergebnissen einer Mitarbeiterbefragung zu arbeiten, sinkt mit der Wartezeit auf eine qualifizierte Rückmeldung über die Ergebnisse. In der Befragungsplattform Emprising™ sind die Ergebnisse einer Great Place To Work® Mitarbeiterbefragung unmittelbar nach Befragungsende verfügbar. Mit den neuen Teamreports lassen sich darüber hinaus zeitnah wirksame Handlungsimpulse bereitstellen.  

Mit dem neuen KI-gestützten Teamreport verbindet Great Place To Work® somit technologische Möglichkeiten mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Analyse von Mitarbeiterbefragungen. Statt Führungskräfte mit Datenbergen zu konfrontieren, werden relevante Themen priorisiert, verständlich aufbereitet und mit praxiserprobten Impulsen ergänzt. 

Die KI übernimmt dabei nicht die Verantwortung für Entscheidungen. Sie schafft vielmehr Klarheit, Orientierung und einen schnelleren Einstieg in den Verbesserungsprozess. 

Oder wie Dr. Marco Haferburg es zusammenfasst: 

„Die KI schafft die Rahmenbedingungen, um schneller und zielgerichteter an Verbesserungen zu arbeiten.“ 

Und genau darin liegt ihr größter Mehrwert: Menschen dabei zu unterstützen, bessere Gespräche zu führen, fundiertere Entscheidungen zu treffen und gemeinsam eine noch bessere Arbeitsplatzkultur zu gestalten.

Erfahren Sie, wie der Teamreport Führungskräfte und Teams dabei unterstützt, schneller von Erkenntnissen zu wirksamen Maßnahmen zu gelangen. 

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FAQ – zum Thema

Was ist der Great Place To Work® Teamreport?

Der Great Place To Work® Teamreport unterstützt Führungskräfte dabei, die Ergebnisse ihrer Mitarbeiterbefragung schnell zu verstehen und daraus konkrete Maßnahmen abzuleiten. Der Bericht zeigt Stärken und Entwicklungsfelder eines Teams im Vergleich zur Gesamtorganisation und relevanten Benchmarks auf. Ergänzt wird er durch Handlungsempfehlungen, Reflexionsfragen und Praxisimpulse für die weitere Teamentwicklung. 

Welche Vorteile bietet der Teamreport für die Teamentwicklung?

Der Teamreport reduziert den Analyseaufwand nach einer Mitarbeiterbefragung und erleichtert den Einstieg in den Dialog. Teams erhalten konkrete Handlungsfelder, Reflexionsfragen und inspirierende Best Practices aus erfolgreichen Unternehmen. Dadurch können Führungskräfte und Mitarbeitende schneller von Erkenntnissen zu wirksamen Verbesserungsmaßnahmen gelangen. Weitere Praxisbeispiele finden Sie hier und persönliche Beratung zum Teamreport erhalten Sie hier. 

Warum reicht die Analyse von Mitarbeiterfeedback allein nicht aus?

Mitarbeiterfeedback liefert wichtige Hinweise auf Stärken, Herausforderungen und Potenziale innerhalb eines Teams. Der eigentliche Mehrwert entsteht jedoch erst dann, wenn die Ergebnisse gemeinsam reflektiert, priorisiert und in konkrete Maßnahmen übersetzt werden. Entscheidend für nachhaltige Veränderungen sind der Dialog im Team, die Einordnung der Ergebnisse in den jeweiligen Kontext und die gemeinsame Entwicklung von Lösungen. 

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