Special Insights: Interviews mit ausgezeichneten Arbeitgebern

In unserer Interviewreihe „Special Insights“ lassen wir ausgezeichnete Arbeitgeber selbst zu Wort kommen. Hier teilen sie, was die Auszeichnung als Great Place To Work® für sie bedeutet, wie sie ihre Arbeitsplatzkultur gestalten und was sie ausmacht.

Die Unternehmen geben nicht nur Einblicke in ihre größten Erfolge und Herausforderungen, sondern auch in die Maßnahmen, die sie zu einem attraktiven Arbeitgeber machen. Neben zentralen Fragen zur Unternehmenskultur setzen die Teilnehmenden individuelle Schwerpunkte und berichten über Themen, die ihre Arbeitgebermarke besonders prägen.

Grafik Special Insights - Interviews mit ausgezeichneten Unternehmen

Special Insight ISOTEC GmbH

Niklas Kappel, HR Business Partner

1. Was bedeutet die Great Place To Work® Auszeichnung für Sie und wie nutzen Sie die Great Place To Work® Auszeichnung, um sich als Arbeitgeber zu positionieren?

Die Great Place To Work® Auszeichnung ist für uns eine unabhängige Bestätigung, dass unsere Mitarbeitenden die ISOTEC GmbH als vertrauensvolles, wertschätzendes und entwicklungsorientiertes Arbeitsumfeld erleben. Sie ist kein Selbstzweck, sondern ein Signal: Unser Anspruch an Zusammenarbeit, Führung und Rahmenbedingungen wird im Alltag wahrgenommen.

In der Arbeitgeberpositionierung nutzen wir die Auszeichnung als Orientierung und Qualitätsmerkmal – in der Kommunikation nach außen (z. B. Karriereseite, Recruiting, Social Media) und nach innen als Ansporn, die Kultur konsequent weiterzuentwickeln. Entscheidend ist dabei für uns: Die Auszeichnung ergänzt unsere Botschaft, ersetzt aber nicht die tägliche Arbeit an guter Führung, klarer Kommunikation und guten Arbeitsbedingungen.

2. Was sind aktuell für Sie die größten Herausforderungen, um ein sehr guter Arbeitgeber zu bleiben?

Die größten Herausforderungen sind für uns:

  • Kultur im Wachstum stabil halten: Mit neuen Mitarbeitenden, neuen Themen und steigender Komplexität muss klar bleiben, wie wir zusammenarbeiten wollen – und was uns wichtig ist.
  • Fokus und Priorisierung sichern: Ein anspruchsvolles Umfeld braucht klare Ziele, realistische Planung und den Mut, Dinge bewusst nicht zu tun, um Überlastung zu vermeiden.
  • Führung kontinuierlich stärken: Gute Kultur steht und fällt mit guter Führung – besonders bei Veränderung, hybrider Zusammenarbeit und steigenden Erwartungen an Kommunikation und Transparenz.
  • Unterschiedliche Bedürfnisse gut ausbalancieren: Lebensphasen, Rollenprofile und persönliche Situationen unterscheiden sich. Fairness bedeutet für uns, passende Lösungen zu ermöglichen – nicht überall das Gleiche.

3. Was sind die wichtigsten Maßnahmen, die Sie aufgesetzt haben, um ein Great Place to Work zu sein?

Wir arbeiten an Kultur bewusst über mehrere Hebel:

  • Strukturiertes Onboarding & Integration: Klare Einarbeitung, Orientierung zu Rollen und Erwartungen und schnelles Ankommen im Team.
  • Lernen & Entwicklung: Fachliche und persönliche Weiterentwicklung (Trainings, Feedbackformate, individuelle Entwicklungsziele).
  • Gesunde Leistungsfähigkeit: Maßnahmen zur Gesundheitsförderung sowie eine Arbeitsorganisation, die Leistung langfristig ermöglicht.
  • Führung & Kommunikation: Regelmäßige Austauschformate, nachvollziehbare Entscheidungen, transparente Ziele und aktive Feedbackkultur.
  • Anerkennung & Wertschätzung: Sichtbarkeit von Leistung und Beitrag – nicht nur Ergebnis, sondern auch Zusammenarbeit, Qualität und Verantwortung.

4. Wie analysieren und nutzen Sie Mitarbeiterfeedback aus der Great Place To Work® Befragung im Alltag?

Wir nutzen das Feedback als Steuerungsimpuls für konkrete Verbesserungen:

  1. Auswertung & Priorisierung: Wir schauen auf Stärken, Handlungsfelder und Muster (z. B. nach Teams und Themen), priorisieren wenige wirksame Schwerpunkte und definieren klare Verantwortlichkeiten.
  2. Transparente Rückmeldung: Wir kommunizieren, was wir verstanden haben, was wir angehen – und was (noch) nicht, inklusive Begründung.
  3. Umsetzung im Arbeitsalltag: Maßnahmen werden in bestehende Routinen integriert (z. B. Team- und Führungsrunden), mit Zwischenständen und Nachsteuerung.
  4. Wirksamkeitscheck: Wir prüfen, ob Maßnahmen tatsächlich etwas verbessern (qualitativ über Dialog und Feedback und – wo sinnvoll – auch über Kennzahlen).

Wichtig ist uns: Feedback soll nicht in „Projektschubladen“ verschwinden, sondern sichtbar in Entscheidungen einfließen.

5. Wie gestaltet Ihr Unternehmen Recruiting, Arbeitsumfeld und Mitarbeiterbindung, um den Erwartungen und Bedürfnissen von Young Talents (unter 35 Jahren) gerecht zu werden?

Für Young Talents sind aus unserer Sicht besonders wichtig: Sinn, Entwicklung, moderne Zusammenarbeit und Verlässlichkeit. Darauf richten wir uns aus durch:

  • Recruiting: Schnelle, transparente Prozesse, klare Rollenbilder, authentische Einblicke und realistische Erwartungshaltung (beidseitig).
  • Arbeitsumfeld: Moderne Arbeitsplätze und Tools, Zusammenarbeit im Team sowie Flexibilität im Rahmen der Aufgabe.
  • Entwicklung & Perspektive: Lernangebote, frühe Verantwortung mit Unterstützung, regelmäßiges Feedback und sichtbare Entwicklungsmöglichkeiten.
  • Mitarbeiterbindung: Wertschätzung im Alltag, gute Führung, Teamzusammenhalt und Rahmenbedingungen, die auch in intensiven Phasen nachhaltig sind.

6. Das Unternehmen ISOTEC sowie die ISOTEC Fachbetriebe sind in der Baubranche unterwegs. Welche besonderen Herausforderungen sehen Sie für Ihre Branche, um eine sehr gute Arbeitsplatzkultur zu schaffen und Mitarbeitende zu gewinnen sowie zu binden?

In der Baubranche entstehen besondere Herausforderungen weniger im „Ob“, sondern im Alltag der Arbeit. Eine sehr gute Arbeitsplatzkultur muss hier vor allem verlässlich, sicher und praktikabel sein:

  • Sicherheit und Gesundheit als echtes Führungs- und Organisationsthema: Schutz, Ausstattung, Unterweisungen und sichere Abläufe müssen konsequent gelebt werden.
  • Fachkräfte gewinnen in einem engen Markt: Viele Bewerber vergleichen heute sehr konkret: Ausstattung, Organisation, Entwicklungsmöglichkeiten, Wertschätzung und Stabilität. Wer hier überzeugend ist, gewinnt – wer nur verspricht, verliert schnell wieder.
  • Stolz auf Handwerk modern vermitteln: Gute Kultur heißt auch, Professionalität sichtbar zu machen: klare Standards, saubere Arbeitsweise, Qualität in der Ausführung und Entwicklungsperspektiven. Das stärkt Bindung und macht die Branche attraktiver für Nachwuchs.
Datum der Veröffentlichung: März 2026

Über ISOTEC GmbH

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