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Great Place To Work® analysiert seit Jahrzehnten die Arbeitsplatzkultur tausender Unternehmen weltweit. Die Daten zeigen konsistent:
Besonders relevant: In Krisenzeiten vergrößert sich der Unterschied zwischen Organisationen mit hoher und niedriger Vertrauenskultur.
Während der Finanz- und Eurokrise 2008 sowie in der Corona-Pandemie konnten viele ausgezeichnete Great Place To Work®-Unternehmen ihre Vertrauenswerte stabil halten oder sogar steigern – trotz Kurzarbeit, Restrukturierungen und massiver Unsicherheit.
Warum?
Weil Vertrauen, Glaubwürdigkeit der Führung und erlebte Fairness nicht von äußeren Rahmenbedingungen abhängen, sondern von Führungsverhalten und kultureller Qualität.
Ja, wer fragt, bekommt möglicherweise kritische Rückmeldungen:
Doch genau diese Rückmeldungen sind ein strategischer Frühindikator.
Unsere Analysen zeigen: Niedrige Werte in zentralen Vertrauensdimensionen – insbesondere Glaubwürdigkeit der Führung, Transparenz und Fairness – korrelieren signifikant mit:
Wer in schwierigen Zeiten nicht misst, erkennt kritische Entwicklungen oft erst dann, wenn Leistungsträger kündigen oder Engagement spürbar sinkt.
Eine regelmäßige Mitarbeiterbefragung schafft hier belastbare Entscheidungsgrundlagen – statt Bauchgefühl – und ist somit die Basis für Organisationsentwicklung auch in schwierigen Zeiten.
Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Phasen sind Unternehmen auf drei Faktoren besonders angewiesen:
Unsere Studien zeigen deutlich: Diese Faktoren hängen maßgeblich von der erlebten Vertrauenskultur ab.
In Unternehmen mit hoher Vertrauenskultur berichten Mitarbeitende signifikant häufiger, dass sie:
Das ist kein „Soft Factor“.
Das ist ein wirtschaftlicher Stabilitätsfaktor.
In wirtschaftlich guten Zeiten ist es relativ einfach, in Kultur und Employer Branding zu investieren. In schwierigen Zeiten trennt sich die Spreu vom Weizen.
Eine Mitarbeiterbefragung jetzt sendet ein starkes Signal:
Unsere Daten zeigen: Mitarbeitende bewerten Organisationen besonders positiv, wenn Führung auch in Krisen transparent kommuniziert, nachvollziehbar entscheidet und Orientierung gibt.
Genau das wird messbar.
Aktuell mag der Fachkräftemangel in einigen Branchen weniger spürbar sein. Doch demografische Entwicklungen und strukturelle Engpässe verschwinden nicht.
Sobald Märkte wieder anziehen, wird sich der Wettbewerb um Talente unmittelbar verschärfen.
Dann entscheidet sich:
Eine starke Arbeitgebermarke entsteht nicht in Hochglanzkampagnen.
Sie entsteht in der erlebten Realität der Mitarbeitenden – besonders in schwierigen Zeiten.
Eine Mitarbeiterbefragung in unsicheren Zeiten ist kein Risiko.
Sie ist ein Führungsinstrument. Und Kompass für die Organisationsentwicklung.
Sie schafft:
Die Daten sind eindeutig:
Organisationen mit hoher Vertrauenskultur sind resilienter, leistungsfähiger und zukunftsfester.
Gerade jetzt entscheidet sich, welche Unternehmen gestärkt aus der aktuellen Phase hervorgehen.
Wer fragt, gewinnt.
Nicht trotz der Krise – sondern wegen ihr.
Eine Mitarbeiterbefragung ist eine vertrauliche Umfrage unter allen Mitarbeitenden eines Unternehmens. Basis für eine Mitarbeiterbefragung ist ein Fragebogen, der mit Methoden der empirischen Sozialforschung entwickelt und ausgewertet wird. Die Inhalte einer Mitarbeiterbefragung orientieren sich häufig an einem übergeordneten Modell, das Aspekte, die für ein positives Arbeitserleben von Mitarbeitenden wichtig sind, formuliert – etwa das Great Place To Work® Modell.
Eine Mitarbeiterbefragung sollte die Aspekte thematisieren, die für ein positives Arbeitserleben wichtig sind. Leitfragen bei der Formulierung von Inhalten können sein: Was müssen Mitarbeitende an ihrem Arbeitsplatz erleben, um einerseits gerne zur Arbeit zu kommen und andererseits ihre beste Leistung bringen zu können? Klassische Themen von Mitarbeiterbefragungen sind zum Beispiel das Verhalten von Führungskräften, Anerkennung und Wertschätzung, Teamgeist, Entwicklungsmöglichkeiten, Arbeitszeiten und Ausstattung mit Arbeitsmitteln, Bezahlung oder erlebte Fairness. Bei der Konzeption von Mitarbeiterbefragung kann man in der Regel auf einschlägige Forschung und etablierte Modelle zurückgreifen – etwa dem Great Place To Work® Modell.
Wichtig ist vor allem, dass eine Mitarbeiterbefragung kein einmaliges Ereignis ist, sondern als mehrjähriger Prozess mit verschiedenen Befragungszeitpunkten und entsprechenden Folgeprozessen, in denen Ergebnisse diskutiert sowie Verbesserungsmaßnahmen entwickelt und umgesetzt werden. Bewährt hat sich in vielen Unternehmen eine jährliche Befragung etwa nach dem Great Place To Work® Modell, die vergleichsweise umfassend die Qualität der Arbeitsplatzkultur misst und begleitet wird durch einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess in Bezug auf Kulturthemen.
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