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Analysen aus dem Datenbestand von Great Place To Work® kommen zu fünf Stufen der Führungsqualität:

Weitere Auswertungen aus den USA zeigen, dass die Produktivität von Mitarbeitenden deutlich vom Führungsverhalten abhängt:

Quelle: Michael Bush (2018). A Great Place to Work for all.
Great Place To Work® hat im November 2018 eine repräsentative Befragung von rund 2.500 Mitarbeitenden in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die in einem Unternehmen mit mindestens 20 Beschäftigten tätig sind, unter anderem zur Qualität von Führung befragt. Hier zeigt sich deutlich, dass die Mehrzahl der Mitarbeitenden nicht mit ihrer Führungskraft zufrieden sind. Nur acht Prozent der Führungskräfte erreichen die Stufe 4 oder 5.

Bei sehr guten Arbeitgebern sieht die Welt ganz anders aus. Es gibt fast keine Führungskräfte der Stufen 1 und 2. Die Hälfte der Führungskräfte steht auf Stufe 3 bzw. auf den Stufen 4 und 5. Was bedeutet das? Offenkundig gelingt es sehr guten Arbeitgebern zunächst einmal, dass nahezu alle Führungskräfte ihre Rolle annehmen. Die Führungskräfte sind mindestens in der Lage, Erwartungen an Mitarbeitende klar zu formulieren. Und rund die Hälfte der Führungskräfte bei sehr guten Arbeitgebern im Vergleich zu jeder zwölften Führungskraft in Deutschland, Österreich und der Schweiz machen weit mehr als das: Sie sind der Lage, eine gute Beziehung zu ihren Mitarbeitenden aufzubauen und deren Entwicklung zu fördern.
Was macht den Unterschied zwischen den Führungskräften der unterschiedlichen Studien aus? Acht Merkmale aus der Great Place To Work® Mitarbeiterbefragung sind hier entscheidend. Es geht unter anderem um

Laut Great Place To Work®-Studie sind nur 8 % der Führungskräfte auf einem sehr hohen Entwicklungsstand (Stufe 4 oder 5). Die Mehrheit sieht in der Führung noch deutlichen Verbesserungsbedarf.
Bei ausgezeichneten Arbeitgebern akzeptieren fast alle Führungskräfte aktiv ihre Rolle. Rund die Hälfte gestaltet Beziehungen positiv und fördert die Entwicklung ihrer Mitarbeitenden.
Ausschlaggebend sind unter anderem Verlässlichkeit im Führungshandeln, ein gutes Teamklima, echtes Interesse an Mitarbeitenden als Menschen sowie ein sensibler Umgang mit psychischen Belastungen.
Auswertungen aus den USA zeigen: Mitarbeitende mit guter Führungskraft sind deutlich produktiver. Beziehungsgestaltung und Vertrauen wirken leistungssteigernd.
Eine professionelle Führungskräfteentwicklung stärkt Bindung, Motivation und Leistungsfähigkeit. Sie entscheidet langfristig darüber, ob Kultur, Wandel und Erfolg gelingen.
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